Seit 50 Jahren – Wasserqualität im Verbund

Heute gehören insgesamt sechs Kommunen aus den Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing-Landau zum Zweckverband Wasserversorgung Oberes Kollbachtal: die Gemeinden Falkenberg, Malgersdorf, Rimbach, Marklkofen sowie der Markt Reisbach und der Markt Simbach.
Für unseren Zweckverband war 2015 ein ganz besonderes Jahr, denn wir feierten unser 50-jähriges Bestehen. Es ist durchwegs eine Erfolgsgeschichte, seit den Anfängen im Jahr 1965, als am 10. April der Zweckverband Malgersdorf-Haberskirchen gegründet wurde. Heute gehören insgesamt sechs Kommunen aus zwei Landkreisen – Rottal-Inn und Dingolfing-Landau – zu unserem Zweckverband: die Gemeinden Falkenberg, Malgersdorf, Rimbach, Marklkofen sowie der Markt Reisbach und der Markt Simbach.
Zweckverbände – eine ideale Lösung für kleine Gemeinden
Aufgrund der geografischen Gegebenheiten – ganz Deutschland ist von einem ziemlich gleichmäßig verteilten Wassernetz durchzogen – ist die Trinkwasserversorgung traditionell meist regional organisiert – mit vielen kleinen und mittleren Anbietern. Rund 6.200 insgesamt. Rund die Hälfte von ihnen beliefert rund 96 Prozent der bundesdeutschen Haushalte mit circa 3.600 Millionen m3 Trinkwasser pro Jahr. Dabei liegt die Versorgung überwiegend in kommunaler Hand.
Damit auch kleinere Gemeinden ihre Aufgaben der sogenannten Daseinsvorsorge, zu denen u.a. auch die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser gehört, möglichst effizient erledigen können, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, sich interkommunal, in sogenannten Zweckverbänden zusammenzuschließen.
Beginn der Erfolgsgeschichte des Zweckverbands Oberes Kollbachtal
Die Erfolgsgeschichte des Zweckverbands Oberes Kollbachtal begann 10. April 1965 mit dem Zusammenschluss der beiden Gemeinden Malgersdorf und Haberskirchen (heute Teil des Marktes Reisbach) zu einem gemeinsamen Verbund. Damals unter dem Namen Zweckverband Malgersdorf-Haberskirchen“.

Bau des Wasserturms in Bacham
Bereits Anfang der 1960er Jahre hatte sich die Gemeinde Malgersdorf im Landkreis Rottal-Inn bemüht, ihren Wasserbedarf auf weite Sicht abzudecken und für den sich abzeichnenden steigenden Bedarf in Zeiten des Wirtschaftswunders für die Zukunft gerüstet zu sein. Die Wassererkundungen verliefen allerdings ohne Erfolg. Zur gleichen Zeit stand die damals noch selbständige Gemeinde Haberskirchen im Nachbarlandkreis Dingolfing-Landau vor den gleichen Herausforderungen. Die Erfolgsgeschichte des kommunalen Zweckverbands Wasserversorgung Oberes Kollbachtal begann vor einem halben Jahrhundert – genau am 10. April 1965 – mit dem Zusammenschluss der Gemeinden Malgersdorf und Haberskirchen (heute Teil des Marktes Reisbach) zu einem gemeinsamen Verbund. Damals noch unter dem Namen „Zweckverband Malgersdorf-Haberskirchen“. Im Laufe der Jahre schlossen sich weitere Gemeinden an.

Oben: Hochbehälter in Oberstuben • Unten: Pumpwerk in Stöchelsberg
Von Beginn an standen die Qualitätssicherung des Trinkwassers auf höchstem Niveau sowie die gesicherte Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung im Mittelpunkt der Verbandsaktivitäten. Dazu wurde kontinuierlich die Technik auf den neuesten Stand gebracht und die Kapazitäten dem Bedarf entsprechend ausgebaut – Brunnen, Hochbehälter, Maschinenhäuser, Aufbereitungsanlagen, Pumpwerke und zudem ein eigener Wasserturm wurden im Laufe der Jahre errichtet. Heute wird die Wasserversorgung aus vier circa 120 Meter tiefen Brunnen im Erschließungsgebiet bei Kollbach gespeist.

Geschützte Brunnen des Zweckverbands bei Breitenloh