Störungssicherheit

Für alle Fälle vorbereitet

Trotz aller sorgfältigen Maßnahmen kann es zu unvorhersehbare Ereignissen kommen, wie ein Rohrbruch oder Hochwasser etc., die eine Störung im Versorgungssystem verursachen. Auch für diese Eventualitäten sind Wasserversorgungsunternehmen bestens vorbereitet. Vom DVGW, dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., gibt es für solche und andere Fälle ein technisches Regelwerk, das die technischen Anforderungen für Planung, Bau und Betrieb von Wasserversorgungsanlagen festlegt.

Für eventuelle unvorhergesehene Notfälle ist die Wasserversorgung Oberes Kollbachtal mit einer 24-Stunden-Bereitschaft gerüstet und der durchgängige Betrieb der Anlagen ist jederzeit durch eine eigene Notstromversorgung gesichert. Dies ist besonders für den kontinuierlichen Druckausgleich wichtig.

Ausgleich für unterschiedliche Druckzonen

Druckbehälterpumpwerk - BildUm auch Orte, die aufgrund ihrer Höhenlage nicht aus den Wasserspeichern direkt ausreichend Druck bekommen können, zu versorgen, hat der Zweckverband im EB Haberskirchen und im Pumpwerk Falkenberg/Kenoden sowie in Amersöd (Bild links), Druckbehälterpumpwerke (DBPW) installiert, die ebenso wie das Maschinenhaus Kollbach mit Ersatzstromaggregaten ausgerüstet sind, um den Betrieb selbst bei großflächigen Störungen zu gewährleisten.